Grenzstände sicher erkennen
Die Grenzstanddetektion (Leer- oder Vollmeldung) von Medien in Behältern oder Rohrleitungen erledigen Sie mit NEGELE Sensoren sicher, kostengünstig und einfach. Egal, ob wässrige, pastöse oder schäumende Medien, eine breite Produktpalette mit unterschiedlichen Messverfahren bietet Ihnen für nahezu jede Applikation eine Lösung.
Kapazitives Messprinzip
Zur Grenzstanddetektion und als Trockenlaufschutz für Flüssigkeiten oder pastöse und anhaftende Medien ohne Mindestleitfähigkeit.
Die Kapazität eines Kondensators wird im Wesentlichen durch 3 Faktoren beeinflusst:
- Abstand und
- Größe der Elektrodenfläche sowie
- Art des Dielektrikums zwischen den Elektroden,
wobei lediglich die Art des Dielektrikums beim kapazitiven Grenzstandsensor von Negele von Interesse ist.
Messelektrode und Behälterwand werden als Kondensatorplatten, das Füllgut als Dielektrikum betrachtet. Bedingt durch den höheren Dk-Wert des Mediums gegenüber Luft nimmt die Kapazität bei Bedeckung der Elektrode zu. Die Kapazitätsänderung wird durch die Elektronik ausgewertet und in einen entsprechenden Schaltbefehl umgewandelt.
Konduktives Messprinzip
Zur Grenzstanddetektion oder als Trockenlaufschutz für wässrige Medien mit einer Mindestleitfähigkeit von 1 µS/cm.
Die konduktiven Niveausonden werden in Verbindung mit einem Auswertegerät zur Detektion von Grenzständen verwendet. Vom Auswertegerät wird ein Wechselstrom erzeugt und auf die Niveausonde gegeben. Bei Berührung des Sondenstabes mit dem Produkt wird ein Stromkreis geschlossen und durch das Niveaugerät ausgewertet.
Je nach Produktwiderstand muss die Empfindlichkeit am Niveaugerät eingestellt werden. Je höher der Produktwiderstand ist, desto höher muss auch die Empfindlichkeit eingestellt werden.
Potentiometrisches Messprinzip
Für extrem anhaftende und zähe Medien - mit einer Mindestleitfähigkeit von 1 µS/cm, z. B. als Grenzstandwächter bei der Zubereitung von Frischkäse oder der Ketchup- und Mayonnaise-Herstellung.
Der Stab der Sonde wird als Potenziometer genutzt, über welches eine Messbrücke zur Behälterwand gebildet wird. Der Messwert ändert sich hierbei proportional zum Füllstand. Beim Einbau von oben und von der Seite erhält der Anwender eine "Voll-" bzw. "Leermeldung". Beim Einbau von unten wird ein 4-20 mA-Signal ausgegeben.
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